Landesstiftung Miteinander in Hessen

Trainingsinhalte:

1. Psychologie und Wahrnehmung im Straßenverkehr

2. Fahrbahnzustände und Fahrweise

3. Richtiges Bremsverhalten

4. Kurvenfahrt

5. Ausweichen

Fahrsicherheitstraining

Falsche Einschätzung der Situation und unangemessene Reaktionen können schnell zu Unfällen führen. Der sichere Umgang mit dem Bürgerbus und eine vorausschauende, angepasste Fahrweise hingegen tragen wesentlich dazu bei, dass Gefahren rechtzeitig erkannt, richtig eingeschätzt und vermieden werden.

Aus diesem Grund hat die Landesstiftung Termine bei verschiedenen Verkehrsübungsplätzen in Hessen reserviert und das Land Hessen übernimmt zunächst die Kosten für sechs Fahrer*innen pro Initiative. Das Training erfolgt mit Ihrem geförderten Bürgerbus sodass Sie das Fahrzeug während des Trainings bestens kennenlernen können.

So melden Sie Ihre Fahrer*innen zum Training an:

1. Freien Termin aus der Terminübersicht aussuchen.

2. Einen Termin für möglichst 6 Personen per Email: info@stiftung-mih.de reservieren.

3. Sie erhalten eine Anmeldebestätigung und weitere Informationen zum Training.


Terminübersicht

 

 

 
 

 

 
 

Restplätze

 
 

 

 
 

 

 
 

Frei

 
 

 

 
 

 

 
 

Belegt

 
 

 

 
 

 

 
 

 

 
 

Verkehrswacht Kassel e.V.
Großenritter Straße
34225 Baunatal-Hertingshausen
Trainingszeiten: 8:30 Uhr-16:30 Uhr

 
 

Di. 19.11.2019

 
 

 

 
 

Mi. 20.11.2019

 
 

 

 
 

Fr. 22.11.2019

 
 

 

 
 

Sa. 23.11.2019

 
 

 

 
 

Fr. 29.11.2019

 
 

 

 
 

Sa. 30.11.2019

 
 

 

 
 

Fr. 06.12.2019

 
 

 

 
 

Sa. 07.12.2019

 
 

 

 

Erlaubnis zur Fahrgastbeförderung

Die Bürgerbusfahrer*innen übernehmen eine große Verantwortung für ihre Fahrgäste und gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern/-teilnehmerinnen. Die Tauglichkeit der Fahrer*innen zu prüfen und sie auf die Aufgabe vorzubereiten gehört daher zu den Pflichten jeder Bürgerbusinitiative. Hier geht es um Prävention und Selbstschutz für den Fall der Fälle – von dem wir alle hoffen, dass er nie eintritt. 

Um diese Sicherheit gewährleisten zu können, müssen die Fahrer*innen die Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung (umgangssprachlich „kleiner Personenbeförderungsschein“ genannt) nachweisen. Diese wird bei der zuständigen Fahrerlaubnisbehörde beantragt, hierzu sind folgende Unterlagen notwendig: 

  • gültiges Ausweisdokument 
  • aktueller Führerschein (i.d.R. Fahrerlaubnis Klasse B / alt 3)
  • augenärztliches Gutachten (nicht älter als zwei Jahre)
  • ärztliches Gutachten (nicht älter als zwei Jahre)
  • Leistungsgutachten (Reaktionstest) vom Arbeitsmediziner (nicht älter als ein Jahr) 

Eine Ortskundeprüfung oder Ähnliches wird nicht verlangt. 

In der Regel erstellen Arbeitsmediziner die drei Gutachten im Rahmen EINER Untersuchung. Die Maßnahmen sind nicht als Hürden, sondern als verantwortungsbewusster Umgang mit dem Engagement der Freiwilligen zu verstehen. 

Geflüchtete als Bürgerbusfahrer*innen

Der Einsatz von Geflüchteten als Fahrer*innen ist möglich. Beachten Sie bitte, dass die Anforderungen zum Erhalt der Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung hier ebenfalls zum Tragen kommen. Dafür müssen die Geflüchteten im Besitz eines EU-Führerscheins sein, um den oben genannten Prozess durchlaufen zu können. Ist dies nicht der Fall, sind ggf. zusätzliche Fahrstunden und eine Fahrprüfung zum Erwerb des Führerscheins erforderlich. Kontaktieren Sie zur individuellen Prüfung bitte die zuständige Führerscheinstelle. Darüber hinaus empfehlen wir den Aufenthaltsstatus der Geflüchteten zu berücksichtigen und ggf. zu prüfen.