Landesstiftung Miteinander in Hessen

Trainingsinhalte:

1. Psychologie und Wahrnehmung im Straßenverkehr

2. Fahrbahnzustände und Fahrweise

3. Richtiges Bremsverhalten

4. Kurvenfahrt

5. Ausweichen

Fahrsicherheitstraining

Falsche Einschätzung der Situation und unangemessene Reaktionen können schnell zu Unfällen führen. Der sichere Umgang mit dem Bürgerbus und eine vorausschauende, angepasste Fahrweise hingegen tragen wesentlich dazu bei, dass Gefahren rechtzeitig erkannt, richtig eingeschätzt und vermieden werden.

Aus diesem Grund hat die Landesstiftung Termine bei verschiedenen Verkehrsübungsplätzen in Hessen reserviert und das Land Hessen übernimmt zunächst die Kosten für sechs Fahrer*innen pro Initiative. Das Training erfolgt mit Ihrem geförderten Bürgerbus sodass Sie das Fahrzeug während des Trainings bestens kennenlernen können.

So melden Sie Ihre Fahrer*innen zum Training an:

1. Freien Termin aus der Terminübersicht aussuchen.

2. Einen Termin für möglichst 6 Personen per Email: info@stiftung-mih.de reservieren.

3. Sie erhalten eine Anmeldebestätigung und weitere Informationen zum Training.


Terminübersicht

 

Restplätze

Frei

Belegt 

   
   
Ortsverkehrswacht Rüsselsheim e.V.
Übungsplatz am Opelwerksgelände
Mainzer Str. 95
65428 Rüsselsheim
Trainingszeiten: 9:00 Uhr – 17:00Uhr
Sa. 10.08.2019 
Sa. 17.08.2019 
So. 18.08.2019 
 
   
   
Kreisverkehrswacht Limburg-Weilburg e.V.
Fahrtrainingszentrum der Polizei Hessen
65510 Hünstetten-Wallbach
Trainingszeiten: 8:30 Uhr-17:00 Uhr
So. 18.08.2019 
Sa. 21.09.2019 
So. 06.10.2019 
So. 13.10.2019 
   
   
Kreisverkehrswacht Waldeck-Frankenberg e.V.
Hagenstr. 23
34454 Bad Arolsen-Mengeringhausen
Trainingszeiten: 9:00 Uhr-16:30 Uhr
Sa. 12.10.2019 
Mi. 16.10.2019 
Mi. 23.10.2019 
Sa. 26.10.2019 
Mi. 13.11.2019 
Sa. 16.11.2019 
   
   
Verkehrswacht Kassel e.V.
Großenritter Straße
34225 Baunatal-Hertingshausen
Trainingszeiten: 8:30 Uhr-16:30 Uhr
Di. 19.11.2019 
Mi. 20.11.2019 
Fr. 22.11.2019 
Sa. 23.11.2019 
Fr. 29.11.2019 
Sa. 30.11.2019 
Fr. 06.12.2019 
Sa. 07.12.2019 

 


Erlaubnis zur Fahrgastbeförderung

Die Bürgerbusfahrer*innen übernehmen eine große Verantwortung für ihre Fahrgäste und gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern/-teilnehmerinnen. Die Tauglichkeit der Fahrer*innen zu prüfen und sie auf die Aufgabe vorzubereiten gehört daher zu den Pflichten jeder Bürgerbusinitiative. Hier geht es um Prävention und Selbstschutz für den Fall der Fälle – von dem wir alle hoffen, dass er nie eintritt. 

Um diese Sicherheit gewährleisten zu können, müssen die Fahrer*innen die Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung (umgangssprachlich „kleiner Personenbeförderungsschein“ genannt) nachweisen. Diese wird bei der zuständigen Fahrerlaubnisbehörde beantragt, hierzu sind folgende Unterlagen notwendig: 

  • gültiges Ausweisdokument 
  • aktueller Führerschein (i.d.R. Fahrerlaubnis Klasse B / alt 3)
  • augenärztliches Gutachten (nicht älter als zwei Jahre)
  • ärztliches Gutachten (nicht älter als zwei Jahre)
  • Leistungsgutachten (Reaktionstest) vom Arbeitsmediziner (nicht älter als ein Jahr) 

Eine Ortskundeprüfung oder Ähnliches wird nicht verlangt. 

In der Regel erstellen Arbeitsmediziner die drei Gutachten im Rahmen EINER Untersuchung. Die Maßnahmen sind nicht als Hürden, sondern als verantwortungsbewusster Umgang mit dem Engagement der Freiwilligen zu verstehen. 

Geflüchtete als Bürgerbusfahrer*innen

Der Einsatz von Geflüchteten als Fahrer*innen ist möglich. Beachten Sie bitte, dass die Anforderungen zum Erhalt der Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung hier ebenfalls zum Tragen kommen. Dafür müssen die Geflüchteten im Besitz eines EU-Führerscheins sein, um den oben genannten Prozess durchlaufen zu können. Ist dies nicht der Fall, sind ggf. zusätzliche Fahrstunden und eine Fahrprüfung zum Erwerb des Führerscheins erforderlich. Kontaktieren Sie zur individuellen Prüfung bitte die zuständige Führerscheinstelle. Darüber hinaus empfehlen wir den Aufenthaltsstatus der Geflüchteten zu berücksichtigen und ggf. zu prüfen.